Startpunkt unserer kleinen Stadtentdeckung ist das Kronentor des Dresdner Zwingers – das wohl bekannteste Eingangstor der Anlage. Zwischen den reich verzierten Figuren hindurch geht es hinein in den Innenhof, vorbei an Arkaden und Sandsteinreliefs, die im Morgenlicht besonders schön wirken - ganz ohne Bauzaun der letzten Jahre.
Nur wenige Schritte weiter erreicht man den Nymphenbrunnen, der sich fast ein wenig versteckt und wie eine eigene kleine Welt wirkt.
Von dort führt der Weg wieder hinauf auf das obere Niveau des Zwingers. Ein kurzer Zwischenstopp lohnt sich im Glockenspielpavillon, wo nicht nur
das Meißner Porzellanglockenspiel zu sehen ist – hier lässt sich auch wunderbar eine kleine Kaffee-Pause einlegen, bevor man über den Theaterplatz weiter läuft.
Gleich daneben befindet sich der Eingang zur Festung Dresden und den historischen Kasematten.
Nur ein paar Schritte weiter steht man schließlich vor der Frauenkirche – und nach langer Zeit habe ich es nun endlich auch geschafft, hineinzugehen. Der helle, weit offene Innenraum beeindruckt jedes Mal aufs Neue.
Die Frauenkirche beeindruckt im Inneren mit ihrem prachtvollen, hellen Raum – besonders der reich gestaltete Altar, der nach historischem Vorbild rekonstruiert wurde, zieht sofort den Blick auf sich. Über ihm wölben sich die zarten Deckenmalereien, die dem Raum eine fast schwebende Leichtigkeit verleihen. In einer Seitennische erinnert das alte, im Feuersturm verborgene Turmkreuz, das aus den Trümmern geborgen wurde, als stilles Mahnmal an die Zerstörung Dresdens und an die Kraft des Wiederaufbaus.
Ganz in der Nähe: In der QF-Passage gibt es zur Vorweihnachtszeit zum kleinen Stollenmarkt auch das große historische Riesenstollenmesser zu entdecken – ein Dresdner Kuriosum, das man gesehen haben musste:
