Meine persönliche Reflexion: „Nicht mein Krieg“


Ich bin 52 Jahre jung, in Cottbus geboren, mit sudetendeutschen und niederschlesischen Ahnenwurzeln. Ich möchte nur eins: in Frieden mit allen Nationen leben – in Europa und darüber hinaus. Doch seit den letzten Jahren habe ich das Gefühl, dass sich ein Krieg, der nicht meiner ist, immer näher an meinen Alltag heranschiebt.

1. Ein Krieg, der schon lange schwelt

Seit 2013/14, auf dem Maidan in Kiew, der Annexion der Krim und dem Konflikt im Donbas, gärt dieser Krieg. Spätestens am 24. Februar 2022 ist er in seiner vollen Härte ausgebrochen – mit unzähligen Opfern, Zerstörung und Leid. Aber:

Niemand hat mich gefragt, ob ich Waffenlieferungen,

Sanktionen oder eine Beteiligung Deutschlands daran möchte.

2. Die Rolle der Politik – über unsere Köpfe hinweg

In Berlin, Brüssel oder Washington wird entschieden, und wir Bürger sehen zu. Milliardenhilfen fließen, Waffen werden geliefert, Grenzen werden „gesichert“. Doch wer bezahlt am Ende? Wir – mit unseren Steuern, unserer Inflation, unserer Angst. Und manchmal kommt die leise Furcht:

Wird man uns irgendwann selbst in Uniform an

die Grenzen schicken – vielleicht als sogenannte „UN-Blauhelme“?

3. Mein Standpunkt als Bürger

Ich bin nicht naiv. Ich weiß, dass internationale Politik kompliziert ist und dass es keine einfachen Lösungen gibt. Aber aus meiner Sicht:

  • Es ist nicht mein Krieg.
  • Ich will nicht als „Kanonenfutter“ für geopolitische Interessen herhalten.
  • Ich will nicht, dass die Politik meine Freiheit unter dem Vorwand „Sicherheit“ einschränkt.

4. Mein Wunsch für die Zukunft

Was ich mir wünsche, ist eigentlich ganz einfach:

  • Dass Menschen in der Ukraine und Russland wieder in Frieden leben können.
  • Dass Kulturen, Sprachen und Religionen respektiert werden.
  • Dass Europa ein Kontinent bleibt, auf dem wir Handel treiben, Freundschaften schließen und Grenzen öffnen – nicht neue Fronten errichten.

👉 Frieden bedeutet für mich: Leben ohne Angst.

Und dazu gehört auch, dass wir Bürger endlich wieder gehört werden.

Denn Frieden lässt sich nicht von oben verordnen – er muss von den Menschen ausgehen.


📌 Das ist mein persönlicher Standpunkt. Ich will ihn hier festhalten – für mich selbst, und vielleicht auch für jene, die sich ähnlich fühlen. Es ist Zeit, dass wir nicht nur Kriegsrhetorik hören, sondern auch die Stimmen der Menschen, die einfach nur in Frieden leben wollen.